Klima- und andere Katastrophen

 

 

Töten durch Unterlassen:
Man müsste die Europäische Union anklagen!

Die Menschenrechte in anderen Ländern stets und vollmundig im Blick, aber merkwürdig kleinlaut wenn vor der eigenen Tür in Moria, Bihac oder Calais Menschen in Dreck und Plastikplanen leben. Das ist die EU!
Was Humanismus betrifft, ein Haufen von Heuchlern!

Und die Tausende im Mittelmeer Ertrunkenen?    Hätten sich ja nicht in solche Nußschalen setzen müssen!
Und den Schleusern auch noch 2000,- € dafür zahlen!
Klar – in Tunis zahlt man für einfache Fahrt mit einer großen Fähre nach Palermo/Sizilien 42,-€.
Dafür muss man/frau/Kind aber den richtigen Pass haben.

Diese EU ist widerlich.

 

 

 

 

 

Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen.
Er kommt auch nicht auf so eine einfache Weise zustande
wie ein Mensch.
Ein Mensch kann überall zustande kommen,
auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund,
aber ein Pass niemals.
Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist,
während ein Mensch noch so gut sein kann
und doch nicht anerkannt wird.

Bertolt Brecht
Flüchtlingsgespräche 1940/41

 


Gemeinsam mit anderen Organisationen und aktiven Menschen unterstützen wir Ausstellungen und Aktionen, die vor Ort organisiert  werden, um die katastrophale Situation für Flüchtlinge durch die europäische Politik öffentlich zu machen.

Ein Antrag auf Aufnahme von Seenotflüchtlingen im HFA der Stadt Lennestadt 2019 wurde aus “formalen Gründen” abgelehnt. Die Stadt dürfe sich laut Kommunalrecht nicht mit übergeordneten Dingen befassen. In anderen Fällen, die der Mehrheitsfraktion passend waren, geschah das durchaus.

Im neuen Rat hat die CDU zwar ihre Mehrheit verloren – die “Kampf-reserve” UWG steht aber zur Mehrheitsbeschaffung stets bereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dazu ein Statement von Mario Neumann – Pressereferent bei medico im September 2020
“Die humanitäre Katastrophe ist nur das Symptom eines politisch organiserten und gewollten Versagens.

Die deutsche Bundesregierung ist zuständig. Sie war eine der Hauptakteurinnen der Restauration des Grenzregimes, sie hat aber gerade auch die EU-Ratspräsidentschaft…
Dabei muss es um eine politische Lösung gehen und nicht um technische Fragen. Es muss darum gehen, wie die Menschen ihre Rechte und ihre Würde zurückbekommen…

Uns geht es darum, wie es sein kann, dass auf europäischem Territorium staatlich organisierte Zonen der Menschenrechtsverletzung entstehen konnten, ob als Hotspots oder als Küstenwachen:
Alles Fälle, die nicht nur in die kritische Öffentlichkeit gehören, sondern vor einen Menschenrechtsgerichtshof.”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Aktionen von Fridays for future
Demos, Transpi malen, Fahraddemo in L.-A. gegen die Klimakatastrophe