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Wie finden Sie diese Argumentation:

52% aller Wähler haben ihre Erststimme bei der letzten Wahl im Wahlkreis 149 nicht dem Abgeordneten gegeben: Also verschenkt!
(Der Kandidat mit den meisten Stimmen holt das Mandat, das wird wohl wieder der von der CDU sein.)

Wenn Sie den CDU-Mann partout nicht wählen, sollten Sie klug vorgehen, denn:

Erststimme

Verschenken kann ganz leicht sein!

Hier können Sie wirklich Inhalte wählen, die Ihnen gefallen; ohne Taktik und Wahlarithmetik:

– Wer will HARTZ 4 abschaffen?

– Wer fordert 14 € Mindestlohn?

– Wer fordert die 30-Std-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich?

– Wer will die Rente ab 60 ohne Abzüge?

– Wer fordert Stop der Klimagase bis 2030?

– Wer will, daß dieser ökologische Umbau von den Reichen bezahlt wird?

– Wer sagt, daß die CO2- Steuer insbesondere die kleineren Einkommen   belastet?

– Wer ist für bezahlbaren Wohnraum / Mietendeckel sofort?

– Wer will Gesundheit/Pflege, Bus&Bahn, Energie und Wasser aus dem   Profitsystem nehmen?

– Wer will das Sterben der Flüchtlinge im Mittelmeer beenden?

– Wer will die Rüstung drastisch senken, Militäreinsätze beenden, raus aus der NATO?

– Wer ist für Frieden mit Rußland und China?

– Wer möchte den Kapitalismus überwinden/aufheben/abschaffen?

Sie haben mit diesen Forderungen viele Übereinstimmungen?

Dann bleiben Ihnen nur die beiden Links-Kandidaten zur Auswahl, Otto Ersching von der Partei Die LINKE (mit größeren Abstrichen bei der Überwindung des Kapitalismus) und Engelbert Prevorcic von der DKP.

 

Wobei ein gutes Ergebnis für einen Kommunisten deutlich mehr Aufregung erzeugt.

Kontakt: 01753537173


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Warum kandidiert die DKP zum Bundestag? Hat sie doch 30 Jahre lang nicht getan!

Als in den 90ern der sozialistische Versuch in einigen europäischen Ländern abgebrochen wurde, fragten sich auch gebildeten Marxisten: Wie soll in solch einem Klima der Irrationalität je wieder die Vernunft zum Zuge kommen? (Ja, darauf bestehen Marxisten schon: dass ihre Weltanschauung zutiefst rational ist!)

So begann bei den verbliebenen Parteimitgliedern ein durchaus quälender Prozess der Analyse und Selbst-Reflexion. Er ergab die Erkenntnis, dass hauptsächlich die eigenen Fehler der Kommunisten den Verlust des Vertrauens der Menschen in den sozialistischen Staaten Europas verursachten. Natürlich waren die Maßnahmen des Imperiums wie Embargos, Hochrüstung, Cocom-Liste sehr einschneidend vor allem im wirtschaftlichen Bereich, aber entscheidend waren doch die Defizite an echter “Volksherrschaft”, an Einbeziehung der arbeitenden Menschen in alle Prozesse des Lebens.

Zusammen mit dem niedrigeren materiellen Lebensniveau und den gegnerischen Versprechungen vom besseren Leben im Kapitalismus gingen die Menschen schleichend immer mehr auf die falsche Seite über – man hat eben nur ein Leben.

Viele unserer früheren Mitglieder hielten damals kommunistische Parteiarbeit für sinnlos. Sie zogen sich zum großen Teil ins Private zurück, einige schlossen sich der PDS an. Diese aus der SED hervorgegangene Partei hatte noch sehr viele Marxisten in ihren Reihen. Dass die PDS aber keine marxistische Bildungsarbeit durchführte (abgesehen vom Zirkelwesen einiger sozialistischer Strömungen) war für uns ein Grund, die eigenen Parteistrukturen nicht aufzugeben.

Die PDS und noch mehr (nach der Fusion mit der WASG) die Partei DIE LINKE, wollten keine marxistische Partei mehr sein. Heute steht DIE LINKE etwa auf den Positionen der SPD von Willy Brandt. Das ist in neoliberalen Zeiten durchaus nicht wenig!

Aber – zur Rettung der Menschheit ist es nicht genug. Dafür kann man auf das universale Analyseinstrument des Marxismus nicht verzichten. Rosa Luxemburg sah ohne die Überwindung des Kapitalismus keine Zukunft für die Menschen: “Sozialismus oder Barbarei!” An Letzterer sind wir nah dran.

Die Kandidatur dient also vorrangig der Bekanntmachung des Marxismus und der Partei dieser Weltanschauung, der kommunistischen.   (Heißt nicht, dass unsere Tagesforderungen nicht plausibel wären: Kernaussagen der DKP zur Bundestagswahl 2021)

Und weil ein Direktkandidat deutlich mehr Aufmerksamkeit hat als (nur) eine Landesliste für die Zweitstimme (ganz schön tricky unser Wahlsystem!) haben wir 230 Unterstützungsunterschriften für unseren Erststimmen-Kandidaten Engelbert Prevorcic, Schreiner, IG Metall, gesammelt.

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